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Die Entwicklung von Dichtungselementen und Elastomerbauteilen erfordert aufgrund des speziellen Materialverhaltens viel Erfahrung seitens der Konstruktion und Produktion. Bereits bei der Montage der Dichtung treten Verformungen und Spannungen auf, die Einfluss auf das spätere Abdichtverhalten haben. Wie sich die Dichtung im Betrieb verhält, konnte bisher nur über die experimentelle Seite geklärt werden. Während des Betriebs findet eine Dichtung beispielsweise Kontakt zum Rahmenprofil und einer Verglasung oder auch einem bestimmten Karosseriebereich. Dabei treten Kontaktkräfte auf, deren Größe vorab mit einer FEM-Berechnung nachvollzogen und berechnet werden kann. Durch den Einsatz der Finiten-Elemente-Methode können bereits zu einem frühen Entwicklungszeitpunkt Einflüsse auch kleiner konstruktiver Veränderungen auf das Verformungsverhalten der Dichtung bei der Montage und im Betrieb abgeklärt werden. Spezielle Anforderungen, die der Kunde an das Bauteil stellt - etwa die Vorgabe bestimmter Betätigungskräfte - können bereits in der Simulation berücksichtigt werden. Damit wird eine schnelle, zielorientierte und kostengünstige Produktentwicklung ermöglicht. Dazu bieten wir die Erstellung von Materialmodellen (Mooney-Rivlin, Neo-Hook, Ogden, Yeoh, usw.), Kraft-Weg-Diagrammen, Animation der Montage- und Betriebsverformungen sowie die Beurteilung des Dichtvermögens an. |
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